Mitarbeitermotivation und Schäden - ein logischer Zusammenhang
"Mitarbeitermotivation und Schäden - ein logischer Zusammenhang", dies war das Thema des Vortrags von Nils Hüttenrauch beim zweiten Tag der NordLogistik in der Hamburger Imtech Arena. Den anwesenden Unternehmern aus Schleswig-Holstein und Hamburg wurde die Verbindung zwischen zufriedenen Mitarbeitern und der Schadenhäufigkeit im Fuhrpark verdeutlicht. In anschließenden Gesprächen bestätigten die Unternehmer die Einschätzungen von Hr. Hüttenrauch: "Sie haben uns den Spiegel vorgehalten und das regt zum Nachdenken an".
Studie belegt: FAS verhindern Unfälle
Fahrer-Assistenz-Systeme verhindern Unfälle. Was von uns in den Beratungsgesprächen mit den Unternehmen der Verkehrswirtschaft stets vertreten wurde, ist nun wissenschaftlich belegt worden. Ende März wurde eine Studie der BG Verkehr in Zusammenarbeit mit dem BGL und der KRAVAG in Hamburg vorgestellt, die zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen ist. Nutzfahrzeuge, die mit Fahrer-Assistenz-Systemen ausgerüstet sind, werden um ein Drittel weniger in relevante Unfälle verwickelt. Weiterhin fühlen sich 80% der Fahrer durch die Syteme in ihrem Alltag entlastet und jeder zweite Fahrer solcher Fahrzeuge sagte, dass die Motivation gestiegen sei.
Weitere Informationen zu dem Thema finden man unter: www.fahrer-assistenz-systeme.de
50plus und unfallfrei
Am 24.11.2011 hat an der Leuphana Universität Lüneburg eine Veranstaltung zum Thema "50plus und unfallfrei - Zukunft der Qualifizierung von Kraftfahrern" stattgefunden. Neben Wissenschaftlern und Vertretern von verschiedenen Verbänden diskutierten auch zahlreiche Logistikunternehmer über die Zukunft der Qualifizierung von Kraftfahrern. Man ist sich darin einig, dass es eine der wichtigsten Aufgaben ist, die vorhandenen Kräfte zielgerichtet fortzubilden. Es gilt die Qualität der Dienstleistung und das Image der Branche zu verbessern. Die Vorstellung des Projektes von Prof. Höger und seinen Mitarbeitern gab einen kleinen Einblick in die Zukunft der Fortbildungsmöglichkeiten.
ACHTUNG: Toter Winkel

Sie können den Aufkleber nun in vier Varianten bestellen! Für Silo- und Tankauflieger, Busse, Auflieger und Transporter.
Trotz verbesserter Spiegelsysteme an Nutzfahrzeugen ist und bleibt der der „Tote Winkel“ ein Problem. Immer wieder kommt es zu Unfällen, bei denen Fußgänger oder Radfahrer nicht gesehen werden. Ein besonderer Gefahrenschwerpunkt ist das Rechtsabbiegen von LKW und Bussen. Oftmals sind Fußgänger oder Radfahrer für den Fahrer des LKW nicht zu sehen. Sie verschwinden im besagten toten Winkel. Vielfach enden diese Unfälle für die Radfahrer mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich.
Projekt der Uni Lüneburg
Neben dem Fahrkönnen von Berufskraftfahrern spielt das Thema Wahrnehmung eine große Rolle bei der Entstehung von Unfällen. Bisherige Ansätze im Bereich der Schulungsmaßnahmen hatten immer zwei Dinge im Fokus. Die Steigerung des Fahrkönnens durch praktische Übungen und die Verbesserung des theoretischen Wissens. Die individuelle Wahrnehmung des einzelnen Fahrers spielte bisher eine untergeordnete Rolle. Dies kann sich in Zukunft änderen. An der Leuphana Universität Lüneburg beschäftigt sich eine Projektgruppe mit der Entwicklung eines Fahrsimulators, der es möglich machen soll, die individuelle Wahrnehmung des Kraftfahrers zu steigern.